Recht und digitale Netzwerke

Im akademischen Jahr 2018-2019 setzt die Vortragsreihe ihren Themenschwerpunkt zu Recht und Digitalisierung fort – mit einem verstärkten Fokus auf die Rolle digitaler Netzwerke. Staatliche, „soziale“ oder ökonomische Plattformen transformieren die Beziehung zwischen den Knoten dieser Netzwerke (Bürgerinnen, Verbraucher, Unternehmerinnen, staatliche Akteure, Sicherheitsapparate und Kriminelle) in radikaler Weise. Wie rahmt das Recht diese Umgestaltung? Welche Effekte haben diese Netzwerke auf das Recht, das sie regulieren will oder zumindest versucht, mit den tiefgreifenden sozialen, politischen und ökonomischen Folgen Schritt zu halten? Die Vortragsreihe wendet sich diesen und weiteren Fragen aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Disziplinen zu. 

Vortragsübersicht

Herbert Zech (Basel)

"Digitale Netzwerke als technikrechtliches Problem"

16.10.2018
Raum E42

Carsten Momsen (Berlin)

"Soziale Netzwerke als Ort der Kriminalität und Ort von Ermittlungen – Wie wirken sich Online Durchsuchung und Quellen-TKÜ auf die Nutzung sozialer Netzwerke aus?"

05.11.2018
Raum 144

Thomas Vesting (Frankfurt a.M.)

"Kann man Netzwerke regulieren? Selbstorganisation und staatliche Rechtsetzung in der postindustriellen Gesellschaft"

03.12.2018
Raum 144

Marietta Auer (Gießen)

"Herausforderung der Rechtstheorie durch die Digitalisierung"

08.01.2019
Raum E42

Alexander Tischbirek (Berlin)

"Wissen als Diskriminierungsfrage: Das europäische Antidiskriminierungsrecht zwischen implizitem Wissen und selbstlernenden Algorithmen"

11.02.2019
Raum 144

Michael Grünberger (Bayreuth)

"Plattformen: Vermittler, Regulierungsadressaten oder Regulierungsakteure?"

05.03.2019
Raum E42

Mariarosaria Taddeo (Oxford)

"The Governance of Artificial Intelligence – The Case of Interstate Cyber Conflicts"

01.04.2019

Thilo Kuntz (Hamburg)

"Konsens statt Recht? Überlegungen zu Chancen und Risiken der Blockckaintechnologien"

07.05.2019

Ryan Calo (Washington D.C)

"Robots at Common Law"

03.06.2019